Die meisten Verzögerungen im B2B-Druck entstehen nicht in der Maschine, sondern in der Datei. Kunden liefern Logos als Screenshot, Motive mit weißem Hintergrund oder Schriften, die auf dem Produktionsrechner fehlen. Wer solche Dateien ungeprüft weiterreicht, verschiebt das Problem nur nach hinten – meist in den Express-Auftrag.
Der Profi-Datencheck prüft jede eingereichte Datei auf Format und Maße, Farbprofil, Transparenz und Auflösung. Zwei Korrekturschleifen sind enthalten, sodass ein Rückläufer nicht sofort neue Kosten auslöst. Für Händler mit vielen Endkundendateien ist die Zubuchung pro Auftrag meist günstiger als eine eigene Prüfroutine, weil das Ergebnis produktionsverbindlich ist: Was den Check passiert hat, geht so in Druck.
Reicht eine Prüfung nicht aus, übernimmt der Grafikservice die Reinzeichnung. Typische Aufgaben sind Freistellen und Hintergrund entfernen, Nachzeichnen von Logos, Anlegen von Schneidepfaden für CUT DTF, Skalieren auf Konfektionsgröße und das platzsparende Anordnen mehrerer Motive auf einem Sammelbogen. Abgerechnet wird in Arbeitseinheiten je angefangene 15 Minuten, sodass sich der Aufwand sauber an den Endkunden weitergeben lässt.
Ein Hinweis für die Planung: Für Aufträge aus dem Online-Bogeneditor und für Express-Positionen findet kein Datencheck statt. Diese Dateien sollten intern besonders sorgfältig freigegeben werden.
Wir legen deine Flyer, Karten oder Aufkleber jeder Direktsendung an deinen Endkunden bei. Abrechnung je Paket, Staffelpreis ab 100 Sendungen.Wer im Dropshipping keine Beilage mitschickt, verschenkt den einzigen physischen Kontaktpunkt zum eigenen Kunden. Mit dem Beilagen-Handling legen wir dein Werbemittel in jede Sendung, die von uns direkt an deine Endkunden geht.Geeignete BeilagenFlyer und Produktkarten bis DIN A5Visitenkarten, Rabatt- und Gutscheinkarten für die FolgebestellungPflege- und Pressanleitungen mit deinem LogoAufkleber und kleine Werbeartikel bis 20 GrammDu sendest die Beilagen als Vorratsmenge an unser Lager, wir lagern sie deinem Kundenkonto zugeordnet ein und entnehmen je Sendung ein Exemplar. Der Bestand ist jederzeit einsehbar; bei Unterschreiten einer Restmenge melden wir uns rechtzeitig, damit keine Sendung ohne Beilage rausgeht.Wirkung im HandelEine Gutscheinkarte in der Erstsendung ist erfahrungsgemäß der günstigste Weg, aus einem Einmalkäufer einen Stammkunden zu machen – deutlich günstiger als jede Anzeige. Kombiniere das Handling mit der Eigenlabel-Einrichtung, dann trägt die komplette Sendung ausschließlich deine Marke. Abgerechnet wird je Paket, ab 100 Sendungen greift die Staffel.
Einmalige Einrichtung deines Eigenlabels: Lieferschein mit deinem Logo, deine Absenderdaten auf dem Paket, keine Hinweise auf die Produktion. Danach in jeder Bestellung wählbar.Im Dropshipping entscheidet der Moment des Auspackens darüber, ob dein Endkunde beim nächsten Mal wieder bei dir bestellt – oder beim Hersteller, dessen Name auf dem Paket stand. Mit der Eigenlabel-Einrichtung tritt ausschließlich deine Firmierung nach außen auf.Was eingerichtet wirdLieferschein in deinem Layout: Logo, Firmierung, Kontaktdaten, optional deine Auftragsnummer und ein individueller TextblockAbsenderangabe auf dem Versandlabel nach deinen Vorgaben statt der ProduktionsadresseNeutrale Verpackung ohne Werbebeilagen, Aufkleber oder Hinweise auf das DruckhausOptional: keine Preise auf dem Lieferschein, damit deine Marge nicht sichtbar wirdDie Pauschale fällt einmalig je Kundenkonto an. Danach wählst du den Versandmodus in jedem Auftrag frei: an die eigene Adresse, neutral an den Endkunden oder mit Eigenlabel an den Endkunden. Änderungen an Logo oder Adressdaten nehmen wir im Rahmen der Einrichtung kostenfrei vor.Rechtlicher HinweisBeim Versand unter eigenem Label trittst du gegenüber deinem Endkunden als Verkäufer auf und trägst die entsprechenden Pflichten aus Gewährleistung, Verpackungs- und Produktkennzeichnung. Wir liefern die Ware, du führst die Kundenbeziehung – diese Rollenverteilung sollten deine eigenen AGB abbilden.
Du lieferst Einzelmotive, wir bauen daraus den optimal ausgenutzten Sammelbogen – buchbar je Bogen, mit Freigabeansicht vor dem Druck.Die Wirtschaftlichkeit eines Gangsheets entscheidet sich an der Belegungsdichte. Zwischen einem locker angeordneten Bogen mit 60 Prozent Ausnutzung und einem sauber genesteten mit über 90 Prozent liegt der halbe Motivpreis. Wer diese Arbeit nicht selbst leisten will oder kann, gibt sie an unsere Druckvorstufe.AblaufDu lädst deine Einzelmotive hoch und gibst Bogenformat sowie gewünschte Stückzahlen je Motiv anWir ordnen die Motive verschnittarm an, prüfen Abstände und Skalierung und melden problematische Dateien zurückDu erhältst eine Ansicht des fertigen Bogens zur Freigabe, erst danach geht der Auftrag in ProduktionDer Service wird je Bogen abgerechnet und lässt sich mit jedem Gangsheet-Format kombinieren – DTF, Blockout und UV-DTF. Ab zehn Bögen je Auftrag greift die Mengenstaffel, was besonders für Betriebe interessant ist, die täglich Sammelaufträge bündeln.Wann sich das rechnetAls Faustregel: Sobald du mehr als eine Viertelstunde für die Bogenbelegung brauchst oder deine Flächenausnutzung unter 80 Prozent liegt, ist der Nesting-Service günstiger als die eigene Arbeitszeit plus verschenkte Fläche. Bei wiederkehrenden Motivsets legen wir die Belegung ab und verwenden sie für Nachbestellungen erneut.
Manuelle Prüfung deiner Druckdatei auf Format, Farbraum, Auflösung und Transparenz – inklusive zwei Korrekturschleifen, je Datei buchbar.Der häufigste Grund für Reklamationen im Transferdruck ist keine Maschine, sondern eine Datei: ein weißer Hintergrund, der mitgedruckt wird, ein RGB-Bild ohne Profil oder eine Auflösung, die am Bildschirm gut aussah und im Druck nicht mehr trägt. Der Profi-Datencheck fängt genau diese Fälle ab, bevor sie Material kosten.Was wir prüfenFormat und Beschnitt: Passt das Motiv in den bestellten Bogen, sind Sicherheitsabstände eingehalten?Farbraum und Profil: CMYK mit eingebettetem Profil oder problematisches RGB?Transparenz: Ist der Hintergrund wirklich frei oder liegt eine weiße Fläche darunter?Auflösung, Linienstärken und Schriften – inklusive Hinweis, wenn Details im Druck verloren gehenDu erhältst einen konkreten Befund mit Handlungsempfehlung und kannst zweimal korrigierte Dateien nachreichen. Für Wiederverkäufer ist das vor allem dann relevant, wenn die Datei nicht von dir, sondern von deinem Endkunden stammt und du technisch dafür geradestehst.Buchung und GrenzenDer Datencheck wird je Druckdatei gebucht und ist nur zusammen mit einer Druckposition bestellbar. Für Expressaufträge steht er nicht zur Verfügung, weil die Prüfschleife den Zeitvorteil aufzehren würde. Ab zehn Dateien greift die Mengenstaffel – sinnvoll für Betriebe, die Kundendateien regelmäßig prüfen lassen.
Druckfertige Aufbereitung deiner Kundendateien: freistellen, vektorisieren, Farbraum wandeln, Bogen aufbauen. Abgerechnet je angefangene 15 Minuten.Nicht jede Datei, die ein Endkunde schickt, ist druckfähig – oft ist es ein Screenshot, ein JPG aus dem Messenger oder ein Logo im falschen Farbraum. Statt solche Aufträge abzulehnen oder eigene Grafikkapazität aufzubauen, gibst du die Datei an unsere Druckvorstufe weiter.Leistungen im Rahmen der ArbeitseinheitMotive freistellen und Hintergründe entfernenPixeldateien nachzeichnen oder vektorisieren, damit Kanten sauber bleibenRGB in CMYK wandeln, Profile setzen, Weißkanal prüfenMotive auf Bogenformat oder Gangsheet anordnen und Sicherheitsabstände setzenAbgerechnet wird je angefangene Viertelstunde. Vor Beginn erhältst du eine Einschätzung, wie viele Arbeitseinheiten realistisch nötig sind – so bleibt deine Kalkulation gegenüber dem Endkunden belastbar. Ab vier Einheiten je Auftrag greift eine Staffel.Was du damit im Handel gewinnstDu kannst Kunden ohne eigene Grafikabteilung bedienen und die Aufbereitung als eigene Position mit Aufschlag fakturieren. Erfahrungsgemäß akzeptieren Endkunden eine transparent ausgewiesene Grafikpauschale problemlos, wenn dafür das Ergebnis stimmt – abgelehnte Aufträge kosten dich dagegen den kompletten Deckungsbeitrag.